Maren und ich haben uns nach stundenlanger Beratung fuer eine 2-taegige Tour mit Uebernachtung in einem Indianerdorf entschieden. Um 6h morgens (ein Wecker fuer 2$ wurde noch schnell gekauft) sollten wir uns an der Organisation einfinden. Dort trafen wir noch auf 6 andere Touries mit denen wir dann tief in den Wald gekarrt wurden. Bis hin zu schicken Lodges, bei denen es Fruehstueck gab (Banana Pancakes im Dschungel!).
Zunaechst wurden wir mit einem Kanu ueber den wilden Rio Napo geschippert. Im Urwald liessen wir uns bereitwillig bemalen und lernten viel ueber Pflanzen, weniger ueber Tiere (leider waren kaum welche zu sehen). Wir haben alles gegessen, was man angeblich essen konnte.
Mittagessen wurde in einem Amazonas-Indianerdorf serviert. Danach wurde Maren und mir auch eroeffnet, dass es das Dorf waere, in dem wir uebernachten wuerden. Die anderen Touries machten sich deweil auf den Rueckweg zu den Lodges mit Toilette und Dusche. Und mich ergriff eine leichte Panik.
Aber als einer der Fuehrer fuer uns da blieb, beruhigte ich mich. Uns wurde sogar eine richtige Kloschuessel auf ein Erdloch gestellt, so dass wir nichts entbehren mussten.
Es war schon etwas merkwuerdig dort. Die Familien des Dorfes waren wir suspekt, denn normalerweise bleibt kein Tourist laenger als zum Essen (Maren hatte diese Uebernachtung nur auf Anfrage hingekriegt).
Wir wollten halt gerne kennenlernen, wie die da leben. Die wollten uns aber eigentlich garnicht dabei haben. So sassen wir zum Essen eben nicht mit in der Kueche, durften nicht mit der FAmilie mit Haenden essend auf dem Boden sitzen. Stattdesse am Tisch mit Gabel Messe Loeffel udn 3-Gange-Menu. Und Alter, es gab Palmenherzen. Was leckereres gibt es auf dieser Erde bestimmt nicht!!!
Abends haben wir mit unserem Fuhrer Pancho Feuer gemacht und Alkohol (so ne Art Punsch) getrunken. Ueberall das gleiche...
Geschlafen haben wir in 2 Betten mit quasi ohne Matratze. Die Haeuser stehen im Amazonasgebiet wegen Wasser und Tieren auf Stelzen. Unser Nachtlager hat also gewankt, wenn eine Bewegung gemacht wurde. Entsprechend frisch waren wir am naechsten Morgen. Fruehstueck zum Gesang der Kinder, die nebenan in der Schule waren.
Dann fing es an zu regnen. Und wir sind losgegangen. Aber da es ja warm war, war es auch nicht schlimm, bis auf die Haut nass durch den Dschungel zu latschen, zum rhytmischen Melodie des Wassers in den Gummistiefeln.
Mit Pancho alleine im Dsachungel, gefiel es Maren und mir viel besser. Er erklaerte mehr und rannte nicht so wie der andere Fuehrer. Gegen Mittag kamen wir an einen Fluss ueber den wir wieder mit Kanu gerudert wurden. Allerdings mussten wir alle einzelnd, da die Stroehmung nach dem Regen extrem stark war.
Zurueck an den Lodges trafen wir auf die anderen Touries, die den ganzen Vormittag in Haengematten gelegen hatten und den Regen abgewartet hatten. Die sind dann los udn wir haben uns hingelegt und getrocknet.
Nachmittags ging es dann in ein anderes Indianerdorf, damit wir Chicha trinken. Ein Traditionsgetraenk, lecker aus Maniock und Speichel zubereitet.
Und dann endlcih das, weshalb ich mit war. Rafting in Autoreifen!!!

Jo. Und dann wieder in die Zivilisation zurueck. Schon nach so kurzer Zeit ein komisches Gefuehl.
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